BELUS Mini-Gärtner

Anbau auf kleinstem Raum

Trauermücken

Für Mensch und Tier unbedenklich, können die Trauermücken jedoch großen Schaden anrichten. Vor allem in Gewächshäusern besteht die Möglichkeit, einen Totalausfall zu erleiden. Trauermücken finden in feuchter Erde ideale Brutbedingungen vor. Jedes Weibchen legt bis zu 200 Eier ab, weshalb eine erste Sichtung bereits eine Reaktion erfordert.


Schadensart

Die Larven ernähren sich von organischem Material, wie den Wurzeln. Dies kann bei jungen Pflanzen bereits das Ende bedeuten, oder für schädliche Pilze eine ideale Angriffsfläche bedeuten. In Gewächshäusern kann dies zum totalen Aufall des Ertrages führen.


Bekämpfung

Bei Zimmerpflanzen kann der Schwefel-Anteil eines Streichholzkopfes bereits dazu führen, das die Trauermücken sich zurückziehen, die Larven werden abgetötet, und die Weibchen werden an der Eiablage gehindert. Jedoch sollten die Streichhölzer kopfüber in die Erde gedrückt, und regelmäßig ausgetauscht werden.

Zur weiteren Bekämpfung sollte für mindestens zehn Tage nicht mehr gegossen, und nach diesem Zeitraum generell nur Vorbeugung von unten gegossen werden. Die obere Schicht der Erde sollte prinzipiell trocken bleiben.

Ist die Pflanze bzw. die Erde erst einmal befallen, sollten Sie den Trauermücken ergänzend mit sogenannten Gelbstickern auf den Pelz rücken. Diese klebrigen gelben Täfelchen locken die Trauermücken an, und bei Kontakt besteht keine Fluchtgefahr mehr.